Sonntag , 22 Oktober 2017
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Mobilitäthilfe: Elektromobil

Wann ist ein Elektromobil sinnvoll?

Häufig ist gerade für Senioren und/oder Gehbehinderte ein Elektromobil für die so wichtige Mobilität unverzichtbar. Sind zwar Gehhilfen wie Stöcke oder ein Rollator wertvolle „Assistenten“ zur Unterstützung des Gehens, um zur Bewältigung des Alltags beizutragen, so sind doch meist längere Strecken ohne die Nutzung eines Elektromobils nicht mehr zu schaffen. Daher profitieren besonders Senioren und Menschen mit einer Gehbehinderung von einem solchen „Vehikel“. Es lohnt sich in den meisten Fällen, in denen auch ein Treppenlift benötigt wird.

Der Einsatz eines Elektromobils

Moderne Elektromobile wurden vor allem zur Erhöhung der Mobilität entwickelt. Sie sind besonders zum Einkaufen, zum Besuch von Freunden und Ärzten sowie zur Erledigung von Behördengängen oder einfach als Ersatz für das Spazierengehen für viele Betroffene unverzichtbar, gewähren sie doch eine große Unabhängigkeit und Zeitersparnis. Daher trägt ein solcher Scooter sehr viel zur Erhaltung der einst so selbstverständlichen Lebensqualität bei. Mit diesen Fahrzeugen können meist auch Rollstuhlzugänge genutzt werden.

Was gilt es beim Kauf eines Scooters zu beachten?

Obwohl die meisten Hersteller ihr besonderes Augenmerk auf einfache Bedienbarkeit und Zuverlässigkeit legen, so wird eine umfassende Information im Vorfeld eines Kaufes dringend empfohlen. Denn nicht nur die individuellen Bedürfnisse spielen eine besondere Rolle, sondern auch die Preisspanne für die verschiedenen Modelle ist, je nach Leistung und Ausstattung, groß.

Günstige Elektromobile gibt es schon für knapp 1000 Euro, während für teure häufig bis zu 5000 Euro zu zahlen sind. Im Internet gibt es viele Portale, die eine Vorabinformation ermöglichen, so unter anderem auf dem Portal Elektromobil-Ratgeber.de. Für Personen, die sich mit dem Gedanken tragen, einen Scooter zu kaufen, spielen vor allem folgende Faktoren eine Rolle:

  • Welche Hersteller existieren am Markt?
  • Welche Modelle sind günstig und welche besonders teuer?
  • Welche Ausstattungsmerkmale werden individuell benötigt?
  • Wie sehen gegebenenfalls die Finanzierungsmöglichkeiten aus?
  • Besteht die Übernahme – zumindest eines Kostenanteils – durch die Krankenkasse?
  • Lohnt sich die Anschaffung eines gebrauchten Elektromobils?
  • Müssen Elektromobile versichert werden?
  • Wie verhält es sich mit der Reichweite eines solchen Scooters?
  • Wie ist das Elektromobil zu pflegen?
  • Soll der Scooter transportabel (Auto!) sein, oder ist dies nicht vonnöten?

Diese Fragen gilt es stets im Vorfeld einer Anschaffung zu klären. Auf jeden Fall ist es, zusätzlich zu der Einholung von Informationen unabdingbar, unverbindliche Angebote einzuholen, sowie darüber hinaus auch einen Fachmann vor Ort zur Beratung hinzu zu ziehen. Auch sollten einige Testfahrten mit den verschiedensten Modellen durchgeführt werden, da sich das Fahrverhalten der einzelnen Elektromobile voneinander unterscheidet. Die leichte Bedienbarkeit, aber auch Überlegungen in Bezug auf den Nutzen eines gebrauchten Elektromobils können im Hinblick auf die nicht geringen Kosten von Fall zu Fall sinnvoll sein.

Denn obwohl ein gebrauchter Scooter anfangs finanziell nicht so ein großes Loch in den Geldbeutel reißt, können hohe Folgekosten schnell die Freude an der Einsparung verderben. Auch wird vermutlich das gewünschte Modell nicht häufig gleich gebraucht angeboten werden. Von Privat gekauft, werden überdies keine Garantien gewährleistet. Daher ist immer – auch beim Kauf eines gebrauchten Elektromobils – zu empfehlen, direkt vom Händler zu kaufen.

Händler bieten auch auf gebrauchte Elektromobile meist Garantieleistungen und sind generell vom Gesetzgeber zu 12 Monaten Gewährleistung verpflichtet.